ROLAND LANNIER – WHY SO SERIOUS & JUST A LITTLE SERIOUS

    31. Juli 2016
    Roland Lannier

    …oder: was haben Piraten, Punk, Heath Ledger und ein Genie bei der Arbeit gemeinsam?

    Roland Lannier – ein Name, den viele Interessierte und Sammler seit Jahren kennen und vermutlich mit Ehrfurcht aussprechen, hat er sich doch in seiner Zeit bei Perceval in Thiers, immerhin 17 Jahre, nicht nur seine Sporen verdient, nein, er hat mit der „L“-Serie einen modernen Klassiker geschaffen, über den jeder, der/die eine Variation davon besitzt, sagen wird, dass es eines der besten und schönsten Messer ist, die er/sie besitzt. Davon bin ich überzeugt und meine bisherigen Erfahrungen im Austausch mit anderen bestätigen dies eindrucksvoll. Gerade das „L-08“ ist ein Taschenmesser, das durch eine unverkennbare Silhouette und perfekte Performance aus dem teilweisen Einerlei anderer Hersteller heraus ragt und es war mit Sicherheit (zusammen mit dem „Le Francais“) für den exzellenten Ruf, den das Atelier Perceval heute besitzt, verantwortlich.

    Nun, jeder große Geist und jede kreative Hand strebt nach Höherem, und so war es auch für Roland Lannier irgendwann im Jahre 2014 an der Zeit, neue Wege zu gehen, sprich, sich als Messermacher selbstständig zu machen. An dieser Stelle möchte ich nun einsetzen und versuchen, Die, lieber Leser/liebe Leserin, mein Verständnis von Rolands Arbeit und Philosophie näher zu bringen…

    Liest man im Shop, in einer Anzeige oder im Titel eines Videos bei YouTube den Namen „Why so Serious“, so muss man schon ein Film- und/oder Comic-Fan sein, um sofort eine Verbindung zu diesen Worten herstellen zu können. Das Regie-Genie Christopher Nolan legte dem Joker diese Worte in der 2008er Verfilmung der gleichnamigen Comicserie aus dem Hause DC Comics in den Mund und was dann passierte, ging in die Filmgeschichte ein. Ein junger Australier namens Heath Ledger interpretierte die Rolle auf eine Art und Weise, die wohl bis heute beispielhaft in der Filmgeschichte ist. Die Szene, die diese Zeile enthält, ist wohl eine der eindringlichsten des ganzen Films und von fast greifbarer Intensität. Natürlich spielt ein Messer eine Rolle…

    Leider war es Ledger nicht vergönnt, die Lorbeeren für diese Glanzleistung (u.a. der „Oscar“ als bester männlicher Nebendarsteller) in Empfang zu nehmen, verstarb er doch schon im Januar 2008 im alter von nur 28 Jahren. Doch ein wenig der Anarchie, die Ledgers „Joker“ so eindrucksvoll verkörpert, lebt in Roland Lanniers Messern weiter, nicht nur im Namen.

    Wenn man diese Attitüde verstehen will, so muss man sich zunächst Rolands Philosophie des Messermachens anschauen. Ich möchte zu diesem Zweck von seiner Homepage zitieren:

    „I dropped without regret precious materials with colonial resonances (ivory, exotic woods) that still dominate cutlery today to go towards synthetic or recycled materials such as Corian, vinyl records or Scottish tartan.“

    lannier2„Ohne Bedauern ließ ich wertvolle Materialien wie Elfenbein und exotische Hölzer hinter mir, denen immer noch ein kolonialer Nachklang anhaftet, und die das Messermachen heute immer noch dominieren und orientierte mich hin zu synthetischen oder recycelten Materialien wie Corian, Schallplatten oder schottischem Tartan-Stoff.“

    Dies ist wohl schon mehr Anarchie, als dem einen oder anderen alteingesessenen Messermacher in einer der ältesten und traditionsreichsten Gegenden Frankreichs lieb sein möge. Roland geht noch einen Schritt weiter, indem er viele der Traditionen als „verstaubt“ bezeichnet und angibt, er finde seine Inspiration in den Küchenchefs, den Winzern, den Designern, die es eben schafften, diesen Staub abzuwischen und sich gänzlich Neuem zuzuwenden.

    In meinen Augen ist dies der Punkt, an dem in der „Alchemie“ des Messermachens die Zutaten zusammen kommen, die ein Garant dafür sind, dass etwas Großes und Nachhaltiges entsteht: unbestritten großartiges Talent und der Mut, neue Wege zu gehen!

    Was wäre für einen Neustart unter diesen Voraussetzungen passender, als die „Jolly Roger“, die „Crossbones“, die Piratenflagge als Symbol und Markenzeichen zu wählen? Man möge mir verzeihen, aber der ausgestreckte Mittelfinger eines „Punks“ in Richtung der verstaubten Strukturen, des Establishments, eine Warnung an alle, sie mögen sich in Acht nehmen. So frech, so passend.

    Im Frühjahr 2015 war es dann, als ich zum ersten Mal über das fertige Produkt stolperte… Auf Bildern, in einem Video auf Youtube. Was ich dort sah, lannierpunk3 munwissend und naiv, wusste von erster Sekunde an zu begeistern: ein Taschenmesser, groß, immerhin etwa 24 Zentimeter lang, schlank,  von zeitloser Eleganz und mit einem Griff aus Micarta. Aber es war nicht irgendein Micarta: der verwendete Stoff war ein schottischer Tartan, der legendäre Karostoff, den die Familien, vormals Clans, als Erkennungs- und Zugehörigkeitszeichen tragen. In diesem speziellen Fall sogar ein „Royal Tartan“, wie er von Punks in den 80ern mit Vorliebe getragen wurde. Das Modell hieß entsprechend auch „Why so Serious – Punk Micarta“. Analog dazu erschien in erster Serie auch ein Modell in schwarz-weißem Micarta, eine Reminiszenz an die dritte Welle der Ska-Szene des gleichen Jahrzehnts. Ein wunderbarer Tribut an die Erinnerungen der Jugend von Rolands Generation.

    lannier_light_cEin weiteres Modell, das ich selbst im Sommer 2015 testen durfte, nannte sich „Light²“. Hierbei handelte es sich um ein Wortspiel mit der Ambiguität des englischen Begriffes „light“, das sowohl „leicht“, als auch „Licht“ bedeuten kann. Roland verwendete hier ultra leichte Karbonfaser als Griffmaterial und einen blau nachleuchtenden Backspacer (bei den anderen Modellen bestehen die Backspacer aus Bambus), womit er beiden Bedeutungen gerecht wurde, dem Messer ein ganz eigenes, fast schon künstlerisches Konzept mit auf den Weg gab. Mit diesem Modell war zu diesem Zeitpunkt auch preislich die Obergrenze der Modellpalette erreicht. Diese Grenze wurde dann durch das Modell „More Rock’n’Roll“ etwas erweitert, das Griffschalen aus einem Laminat mindestens dreier Rock-LPs aufweist, bei denen man z.T. Noch die Rillen oder einen Teil des Labels erkennt. Großartige Idee, nicht nur für Musikfans!lannierrocknroll3 m

    Hier möchte ich nun die Brücke ins Hier und Jetzt schlagen und mich einem ganz besonderen Modell zuwenden, das als „Einstiegsmodell“ in die „Serious“-Taschenmesserserie von Roland Lannier zu verstehen ist: das Modell in CORIAN.

    Corian ist ein hochfester Verbundstoff, der von der Firma DuPont entwickelt schon seit fast 50 Jahren Anwendung in verschiedenen Bereichen wie Kunst, Architektur, Küche und Sanitär findet. Umgangssprachlich könnte man diese Mischung aus Mineral und Verbund als „Acrylstein“ bezeichnen.

    2014-12-20 16-21-25 - DSC_2589 mDas Messer wird in einem Köcher aus Bambusrohr geliefert. Wow! Eine solch innovative und gleichzeitig nachhaltige Verpackung gleichzeitig Aufbewahrungsmöglichkeit für sein Taschenmesser sucht am Markt seinesgleichen. Das Event „neues Taschenmesser“ beginnt somit mit einem Paukenschlag und totaler Begeisterung meinerseits.

    Das obere Ende des Köchers ist offen, ca. 1cm unterhalb des oberen Randes mit zwei Bohrlöchern versehen, durch die ein kleiner Bambusstift gesteckt ist, der durch ein Stück weißer Schnur ebenfalls mit dem Köcher verbunden ist und der nicht nur den Inhalt IM Köcher behält, nein, er hält ebenso zwei mehrsprachige Karten im Design einer Spielkarte, die als Informationsträger und Echtheitszertifikat inklusive individueller Seriennummer dienen. Die Karte mit der Seriennummer trägt zudem noch ein paar Zeilen zur Philosophie Rolands:

    „This knife is meant to hustle the world of knife making, which is staying so far in a traditional way. Its purpose is to break the codes and to be brought in Restaurants, allowing you to enjoy the gastronomic experience. Its name is a tribute to Heath Ledger as the Joker in Christopher Nolan’s movie.“

    Wie zuvor schon erwähnt und ohne nochmals Wort für Wort zu übersetzen, hier wird klar, dass Roland Lannier sich gegen die Konventionen stellt und bestehende Strukturen einreißen will. Gerade der Aspekt der Gastronomie scheint ihm hier besonders am Herzen zu liegen. Stumpfe und ungeeignete Messer in Restaurants – das ist es, dem er den Krieg erklärt.

    Hier soll dann der Pirat, der Punk, der Anarchist in uns erwachen, das aufgelegte Besteckmesser beiseite legen und durch das eigene, edle Werkzeug ersetzen. Funktioniert bei mir. Schon bekomme ich große Lust, mir skeptische Blicke der anderen Gäste um mich herum einzuhandeln. Bilder entstehen vor meinem geistigen Auge, Bilder eines hochnäsigen Kellners, der die Nase rümpft, als er das große und elegante Messer sieht, das ich neben meinem Teller drapiert habe. „Ja, Du siehst richtig!“, sage ich in Gedanken zu ihm. „Eure Messer sind Schrott! Sieh genau hin!“

    lannier3Es ist ein Stahl gewordener Traum, der dort liegt. 23,5 Zentimeter lang, schlank und elegant. Die wunderschöne Form der Wharncliffe-Klinge spiegelt sich in der Form des Griffes wider. Die Griffschalen aus weißem Corian, das auf Hochglanz poliert wurde, werden optisch durch eine Kante in Längsrichtung gebrochen, die den Griff in seiner Höhe im Verhältnis von etwa 60:40 teilt, und die im spitz gehaltenen Griffende ausläuft. Man denkt unweigerlich an das Design von Prototypen im Autobau, an rasante Sportwagen und elegante Coupés.

    Die flach und fast auf Null ausgeschliffene Klinge ist leicht angeschrägt satiniert, die Linien folgen dem Anschliff an der Klingenwurzel. Diese trägt zusätzlich Rolands Markenzeichen, die „Crossbones“ aus seinen Initialen und Besteck. In seiner Eleganz und Schlichtheit ist dieser Anblick nahe der Perfektion für mich, wobei dieses Modell vermutlich immer rein subjektiv ist.

    Die Rückseite der Klinge trägt die individuelle Seriennummer, der Klingenrücken noch etwa einen Zentimeter angedeutetes Jimping. Der perfekt eingepasste Backspacer des Messers besteht ebenfalls aus Bambus und bildet in seiner Natürlichkeit einen wundervollen Kontrast zum „Acrylstein“ der Griffschalen. Mutig und gelungen!

    Dies alles bietet schon mehr als genug Gründe, sich in dieses Modell zu verlieben, doch sind da noch ein, zwei weitere kleine Details, die das Bild abrunden: die Platinen des Liner-Lock Modells sind poliert. Dies bietet gerade im geschlossenen Zustand einen ganz wunderbaren Anblick, wenn die Klinge zwischen ihnen ruht. Die Klingenwurzel steht im geschlossenen Zustand wenige Millimeter über den schlanken Griff über, eine Tatsache, die manche Liebhaber und Sammler abschrecken könnte, jedoch schließen Griff, Platine und Klingenwurzel derart perfekt miteinander ab, dass es optisch und haptisch für mich eines der besonderen Highlights an diesem Modell ist. Der Klingengang ist sauber, jedoch nicht zu leicht. Ich würde ihn als sehr gut definieren. Der Liner arbeitet sauber und verriegelt früh und präzise.

    All das Beschriebene gilt für das große „Why so Serious“ ebenso wie für das mit 20,5 cm etwa drei Zentimeter kürzere „Just a Little Serious“, wenn auch die deutlich gestrecktere Linie des großen Modells etwas mehr Eleganz und Dynamik bietet in meinen Augen. Hier scheint Roland Lannier auf manchen Ruf aus der Community reagiert zu haben und hat den Wunsch nach einem kleineren, „EDC“-tauglicheren Modell umgesetzt.

    Ein letztes i-Tüpfelchen schließlich ist das kleine Täschlein, in dem das Messer in der Bambusröhre ruht: es handelt sich dabei um ein kleines genähtes roland_lannie_just_a_little_serious_corian_glacier_white_taschenmesser_e_okSeidenbeutelchen mit Kordelzug, das wieder ein Tartan-Muster trägt, den „Pride of Scotland“, und auf das ebenfalls farblich abgesetzt Rolands Markenzeichen aufgestickt ist.

    Mit der „Serious“ Modellpalette hat Roland Lannier ein Messer geschaffen, das in vielerlei Hinsicht unsere Sinne anspricht: wir schauen es an und wir bewundern seine Form, seine Eleganz. Wir denken an die Philosophie, die hinter dem Produkt steckt und nicken anerkennend ob der konsequenten Umsetzung. Wir nehmen es in die Hand und lassen uns von der Materialauswahl und Verarbeitung begeistern. Wir öffnen es und begutachten genauestens die Mechanik. Der Liner rastet hinter der Klingenwurzel ein und wir vernehmen zufrieden das sanfte „Klack“.

    Wir können versuchen, dies alles möglichst objektiv zu betrachten, doch einige von uns (wie auch mich) wird das Messer während dieser Vorgänge schon voll in seinen Bann ziehen. Wenn wir es dann noch seinem gedachten Einsatzzweck zuführen, uns im Restaurant ein besonders gutes Essen bestellen und dieses dann mithilfe des „Why so Serious“ oder „Just a Little Serious“ genießen, dann ist die Erfahrung komplett. Womöglich sogar inklusive eines die Nase rümpfenden Kellners, der frustriert seine stumpfen Messer begutachtet…

    roland_lannier_tabelware's_not_dead_tafelmesser_aluchips_4_a_okWer jetzt an dieser Stelle denkt, Roland Lannier wäre dieser Schritt genug, der hat nicht mit der Konsequenz und Hartnäckigkeit dieses jungen Mannes gerechnet! Aus der Idee, die er in seinem Taschenmesser umgesetzt hat, wurde schnell eine ganze Serie von Tafelmessern gleichen Designs aufgelegt, die er unter dem Motto „Tableware’s not DEAD“ vertreibt, jung, frisch und modern mit Materialien wie Plexiglas oder in Kunstharz gegossenen Aluspänen. Ebenfalls frei nach dem Motto: nichts wie weg von dem Althergebrachten und Angestaubten! Und die Liste seiner Kunden, hippe, junge und/oder angesagte Restaurants weltweit haben seine Tafelmesser geordert.

    Welches Fazit könnte man bezüglich eines solchen Messers ziehen? Ist es Punk, weil es sich gegen Strukturen und Traditionen auflehnt? Auf jeden Fall! Hilft es dabei, unsere Erfahrung mit gutem Essen, sei es im Restaurant oder daheim, zu verbessern und zu etwas Besonderem zu machen? Wenn man Freude an schönen Dingen und guter Qualität hat, ohne jeden Zweifel! Begeistert es den Sammler durch seine Materialwahl und Verarbeitung? Absolut!

    Das einzig „Schlechte“, das jetzt passieren könnte, ist, dass der Punk, der ja eigentlich unangepasst, laut und provokativ sein will, plötzlich zum Star wird, Ruhm erlangt und dadurch Mainstream wird… Doch selbst dann würde gelten, dass das Ziel, etwas zu verändern, erreicht wurde. Das Zeug dazu haben das „Why so Serious“ und das „Just a Little Serious“ allemal und ich ziehe meinen Hut vor dem Genie seines Schöpfers!

    Text: Andreas Thiel, Review auf yt: RL Why so Seroius/Just a little serious

    Bilder: Claudia Rudi

    Anmerkung: der Autor und freie Schriftsteller Andreas Thiel ist Messerliebhaber und -sammler und veröffentlicht regelmäßig auf seinem You Tube Channel „Andi1878“ interessante Reviews

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